Kantorei Wermelskirchen

Probenort: Gemeindehaus Markt

Probe jeden Donnerstag um 19:45 Uhr bis 21:30 Uhr

 

Der richtige Chor für Sängerinnen und Sänger jeden Alters,

Foto: Jürgen Moll

Foto: Jürgen Moll

die Freude an anspruchsvoller geistlicher und oratorischer Chormusik unterschiedlicher Stilrichtungen haben.

Die KANTOREI sieht ihre Hauptaufgabe in der musikalischen Mitwirkung bei Gottesdiensten und anderen Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde.

Chorleiter: Kantor Andreas Pumpa, Tel. 0172-8738702,

Mail: andreas.pumpa(at)ekwk.de

 

Vorsitzende: Stefanie Schüller, Schulstraße 34,

42929 Wermelskirchen, Telefon: 0176 / 92409389

e-Mail: kantorei-wk (ät) gmx.net

 

Internet: http://www.kantorei-wermelskirchen.de

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Passionskonzert der KANTOREI am Karfreitag, den 30.03.2018 um 16:00 Uhr in der Stadtkirche

Pietà in der Abteikirche Kloster Marienstatt, Westerwald

Stabat Mater op. 58 von Antonin Dvorák (1841-1904)

Aus dem tiefen Schmerz, den der Komponist empfand, als im September 1875 sein Töchterchen Josefa kurz nach ihrer Geburt starb, schrieb Dvorák dieses Werk und verarbeitete damit seine Trauer mit der Vertonung des mittelalterlichen Gesangs „Stabat Mater“, in der die Schmerzen und die Trauer Marias thematisiert werden, die mit ansehen muss, wie ihr Sohn am Kreuz einen grausamen Tod erleidet. Bei dem Textdichter handelte es sich vermutlich um einen italienischen Geistlichen des 13. Jahrhunderts. Dieser Stabat Mater-Text ist von vielen bekannten Komponisten vertont worden, zu den bekanntesten dürften neben Dvorak wohl Pergolesi, Scarlatti, Haydn, Rossini, Liszt und Verdi gehören.

Noch während der Kompositionsphase verstarben im Jahr 1877 zwei weitere Kinder Dvoraks im Kleinkindalter – man kann also die im Musikstück erklingende Verzweiflung als eine Form der persönlichen Trauerarbeit des Komponisten bezeichnen und nachempfinden:

Schaut die Mutter voller Schmerzen, wie sie mit zerrißnem Herzen
unterm Kreuz des Sohnes steht: Ach! wie bangt ihr Herz, wie bricht es,
da das Schwert des Weltgerichtes tief durch ihre Seele geht!

Eindrücklich und bewegend versteht es Dvorak mit seiner Musik, die Verzweiflung über den Tod Jesu auszudrücken, und deren letztendliche Überwindung, wenn das Stabat Mater am Ende in eine hoffnungsvollere Stimmung umschlägt: den Blick auf Ostern gerichtet, auf die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus.

Mitwirkende waren die KANTOREI, das Neue Rheinische Kammerorchester Köln, Veronika Madler (Sopran), Heike Bader (Alt), Boguslaw Bidzinski (Tenor), Thomas Stimmel (Bass), unter der Gesamtleitung von Kantor Andreas Pumpa.