Herzlich willkommen!


Aktuelle Information rund um Kirche und Corona

> Zuletzt aktualisiert: 05.08.2020; 13:20 Uhr

Das Gemeindebüro am Markt hat ab Dienstag (11.08.2020) zu folgenden Zeiten für Publikumsverkehr geöffnet: 
Dienstagsnachmittags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie Mittwochs- und Donnerstagsvormittags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr.
Bürozeiten für telefonischen Kontakt und e-Mail bleiben wie gewohnt (
Dienstag von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr sowie Mittwoch bis Freitag von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr).  Telefon: 02196 / 7290060   oder über e-Mail: sylvia.becher (ät) kklennep.de
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Unsere Gemeindehäuser werden gemäß Presbyteriumsbeschluss vom 19. Juni nach den Sommerferien wieder für Gruppen und Kreise öffnen, selbstverständlich weiterhin unter den Vorgaben des Landes NRW und der Landeskirche. Die konkrete Umsetzung dieses Beschlusses obliegt den jeweiligen Bezirken.
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Unsere drei evangelischen Kindertagesstätten werden zum 17. August wieder in den uneingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren. Für weitere Informationen zu unseren KiTas folgen Sie bitte diesem Link.
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Der CVJM hat für Konfirmanden und Jugendliche statt der ausgefallen Ferienfreizeiten ein buntes und interessantes Angebot über die Sommerferien zusammengestellt. Alle Informationen dazu gibt’s hier auf unserer Jugendseite.
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Seit dem 6./7. Juni finden wieder reguläre Gottesdienste in unseren Kirchen statt, für die präzise Hygieneauflagen gelten: Unter anderem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, das Verzichten auf Gesang in geschlossenen Räumen und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m. Vor Ort sind Ihnen die diensthabenden Presbyterinnen und Presbyter gerne behilflich.
Unsere Online-Gottesdienste aus der ‚heißen‘ Corona-Phase finden Sie weiterhin hier unter diesem Link.

Geöffnet ist weiterhin die Kirche Hünger für Einzelpersonen zur stillen Besinnung zu den gewohnten Zeiten: Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis zum Abendläuten um 19.00 Uhr. Bitte beachten Sie aber beim Betreten die üblichen und bekannten Vorsorgemaßnahmen.
Auch die Stadtkirche ist tagsüber für stille Einkehr geöffnet; bitte beachten Sie auch hier die dort ausgehängten Hygienevorschriften!

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Selbstverständlich stehen wir als Pfarrerinnen und Pfarrer Ihnen in dieser Zeit besonders für Gespräche zur Verfügung. Unserer Telefonnummern finden Sie auf dieser Seite unter dem entsprechenden Bezirk; bitte zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden, wenn Sie Gesprächsbedarf haben!
Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite über neue Regelungen; auch auf der Website unserer Landeskirche www.ekir.de finden Sie jeweils aktualisierte Informationen!

 

Neue Fundraising-Aktion:

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Aktuelles aus dem Presbyterium vom 19. Juni 2020

Wahlgottesdienst Pfarrstelle Ostbezirk:

Im Wahlgottesdienst in der Stadtkirche wurde am 19.6.2020 Pfarrer Manfred Jetter mit 19 Ja-Stimmen und einer Enthaltung in die Pfarrstelle des Bezirks Ost gewählt. Damit kann Pfarrer Jetter mit dem Eintritt von Superintendent Demski in den Ruhestand im Oktober die Pfarrstelle Ost mit einem Dienstumfang von 75% übernehmen.

 

Nachberufung neuer Mitglieder für das Presbyterium:

Das Presbyterium hat Frau Michaela Simon (Bezirk Hünger) und Herrn Jonas vom Stein (Bezirk Stadt) mit Wirkung zum 1.7.2020 als Mitglieder des Presbyteriums berufen. Herr André Kahrs-Lentz wurde als beruflicher Mitarbeiter ebenfalls zum 1.7.2020 ins Presbyterium berufen.

Die Einführung von Frau Simon findet im Gottesdienst am 26.7.2020 in der Kirche Hünger statt; die Einführung der Herren vom Stein und Kahrs-Lentz ebenfalls am 26.7.2020 in der Stadtkirche.

Damit sind erstmals nach vielen Jahren wieder alle Plätze im Presbyterium vollständig besetzt. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit. Nähere Informationen zu den Presbytern und Presbyterinnen können sie dem nächsten Gemeindebrief und den entsprechenden Bezirksseiten auf dieser Homepage entnehmen.

 

Weitere Wahlen:

In das Amt des Baukirchmeisters  wurde Herr Peter Siebel gewählt.

Zur stellvertretenden Baukirchmeisterin  wurde Frau Jutta Benedix gewählt.

Zur stellvertretenden Finanzkirchmeisterin  wurde Frau Stefanie Schüller gewählt.

Rückfragen an Pfarrer Manfred Jetter, Vorsitzender des Presbyteriums, Tel. 9093699

 


 

Martin Luther zu Pest, Krankheit, Medizin und Nächstenliebe

„Denn Gott hat die Arznei geschaffen und die Vernunft gegeben, für den Leib zu sorgen und sein zu pflegen, dass er gesund sei und lebe. Wer sie nicht braucht, die er wohl hat und ohne seines Nächsten Schaden [gebrauchen] kann, der verwahrlost seinen Leib selbst und sehe zu, dass er nicht vor Gott als Mörder seiner selbst gefunden werde […] [Also] brauche die Arznei, nimm zu dir, was dir helfen kann, räuchere Haus, Hof und Gasse, meide auch Personen und Stätten, da dein Nächster dein nicht bedarf oder genesen ist, und stelle dich als einer, der ein allgemeines Feuer gern dämpfen helfe wollte.“ (Ob man vor dem Sterben fliehen möge [1527], WA 23, 364)

„[So] will ich zu Gott bitten, dass er uns gnädig sei und wehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen, Orte und Personen meiden, da man meiner nicht bedarf, auf dass ich mich selbst nicht verwahrlose und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiften und anstecken und ihnen so durch meine Nachlässigkeit Ursache des Todes sein möchte […] Wo aber mein Nächster mein bedarf, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Siehe, das ist ein rechter gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn noch frech ist und auch Gott nicht versucht.“ (a.a.O., 364-366)

„Denn wer dem anderen nicht eher helfen und beistehen will, bis er es denn ohne Gefahr und Schaden seines Gutes oder Leibes tun könne, der wird seinem Nächsten nimmermehr helfen, denn es wird sich allezeit so ansehen, als sei es ihm selbst ein Abbruch, Gefahr, Schaden oder Versäumnis.“ (a.a.O., 352)

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„Wer angewachsen ist an Weib, Brüder, Kinder, Schwester, Nachbar, der bleibe, und helfe und tröste in gemeinsamer Gefahr; wir sind jeder einer dem anderen einen Tod schuldig.“ (Hortatio tempore pestis / Ermahnung in Pestzeiten [Predigt 1539], W2 X, 2030)

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 „Ich habe nun drei Pestilenzen ausgestanden, bin auch bei etlichen gewest, die sie gehabt […] ich kam noch dasselbemal heim, und griff meiner Margarethen, die da zur Zeit noch kleine war, um das Maul mit ungewaschenen Händen; aber ich hatte es wahrlich vergessen, sonst hätte ich’s auch nicht getan, denn es wäre Gott versuchet“ (aus den Tischreden; W2 XXII, 695)

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 „Denn auch davon bin ich fest überzeugt, dass ein Priester, dem die Fürsorge befohlen ist, nicht fliehen oder einen Gläubigen an seine Stelle verordnen dürfe.“ (Brief an Martin Seligmann [14.10.1519], W2 XXIa, 189)