Herzlich willkommen!


Aktuelle Information rund um Kirche und Corona

> Zuletzt aktualisiert: 9.4.2020; 13:00 Uhr

Unser Gemeindebüro bleibt vorerst für den Publikumsverkehr geschlossen, ist aber per Telefon (7290060) zu den gewohnten Öffnungszeiten und per Mail (sylvia.becher (at) kklennep.de) erreichbar.
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Unsere drei evangelischen Kindertagesstätten (wie auch die Tenter ‚Rotznasen‘) bleiben nach der Vorgabe des Landes NRW zunächst bis zum 19. April geschlossen. Für weitere Informationen zu unseren KiTas folgen Sie bitte diesem Link.
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Unsere Videogottesdienste seit dem 22. März finden Sie unter diesem Link.
Die für die nächsten Wochenenden geplanten Videogottesdienste finden Sie hier im Überblick auf der Seite mit unserer Gottesdienstübersicht!

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Für viele Empfänger der regelmäßigen kirchlichen Kollekten bedeutet der Ausfall von Gottesdiensten auch eine erhebliche finanzielle Einbuße. Die EKiR hält daher die Möglichkeit bereit, online schnell und unkompliziert für Kollektenzwecke zu spenden; dazu klicken Sie bitte das untenstehende Logo an:

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Geöffnet ist weiterhin die Kirche Hünger für Einzelpersonen zur stillen Besinnung zu den gewohnten Zeiten: Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis zum Abendläuten um 19.00 Uhr. Bitte beachten Sie aber beim Betreten die üblichen und bekannten Vorsorgemaßnahmen.

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Taufen und kirchliche Trauungen können bis auf weiteres nicht stattfinden; Ihr/e Pfarrer/in wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, wenn für die nächste Zeit bereits eine Taufe oder Trauung geplant ist. Bei Beisetzungen werden wir uns darauf einstellen müssen, vorübergehend leider nur am offenen Grab unter freiem Himmel und im engsten Familienkreis Abschied zu nehmen.
Die Konfirmandengruppen aller Gemeindebezirke treffen sich bis zum Ende der Osterferien nicht; auch die Konfirmationen müssen wir leider verschieben, da eine sinnvolle Vorbereitung nun kaum noch möglich ist. Bitte nehmen Sie schon einmal die folgenden Ausweichtermine zur Kenntnis:
Tente: Sonntag, 23. August 2020
Stadtkirche: 5. und 6. September 2020 (Samstag, 14:00, und Sonntag, 10:15)
Burg-Hünger: Sonntag, 20. September 2020
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Die Mitarbeitenden im Besuchsdienst wurden gebeten, Karten derzeit lediglich einzuwerfen und vorerst keine Besuche im Auftrag der Kirchengemeinde zu machen.
Zusammen mit anderen Intiativen bieten wir außerdem Nachbarschaftshilfe an – um niemanden alleine zu lassen und ganz praktische Hilfe zu leisten. Für Menschen, die zu den Risikogruppen gehören oder in Quarantäne leben, wird ein Einkaufsservice eingerichtet. Wenn Sie Hilfe benötigen oder bereit sind, als freiwilliger Helfer Einkäufe zu tätigen, dann rufen Sie gerne an:
Für den Bezirk (Innen-)Stadt: 01573 / 4 22 51 72 montags bis samstags von 9 bis 17 Uhr.
Für den Bezirk Hünger: 01573 / 4 85 87 28
Für den Bezirk Tente: 0163 / 1 46 97 51.

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Selbstverständlich stehen wir als Pfarrerinnen und Pfarrer Ihnen in dieser Zeit besonders für Gespräche zur Verfügung. Unserer Telefonnummern finden Sie auf dieser Seite unter dem entsprechenden Bezirk; bitte zögern Sie nicht, sich an uns zu wenden, wenn Sie Gesprächsbedarf haben!
Für die vielen Menschen in Kliniken, Arztpraxen, Rettungsdiensten, Behörden, die derzeit im Einsatz sind, um die Gefahren durch das neuartige Virus zu minimieren, die Bevölkerung zu schützen und erkrankte Menschen zu behandeln, bitten wir: Gott, sei ihre Zuversicht!
Bitte informieren Sie sich regelmäßig auf dieser Seite über neue Regelungen; auch auf der Website unserer Landeskirche www.ekir.de finden Sie jeweils aktualisierte Informationen!

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier finden Sie eine Handreichung, um Gottesdienst zu Hause zu feiern:

SofaGottesdienst_Flyer

 

 

 

 

 

 


 

Martin Luther zu Pest, Krankheit, Medizin und Nächstenliebe

„Denn Gott hat die Arznei geschaffen und die Vernunft gegeben, für den Leib zu sorgen und sein zu pflegen, dass er gesund sei und lebe. Wer sie nicht braucht, die er wohl hat und ohne seines Nächsten Schaden [gebrauchen] kann, der verwahrlost seinen Leib selbst und sehe zu, dass er nicht vor Gott als Mörder seiner selbst gefunden werde […] [Also] brauche die Arznei, nimm zu dir, was dir helfen kann, räuchere Haus, Hof und Gasse, meide auch Personen und Stätten, da dein Nächster dein nicht bedarf oder genesen ist, und stelle dich als einer, der ein allgemeines Feuer gern dämpfen helfe wollte.“ (Ob man vor dem Sterben fliehen möge [1527], WA 23, 364)

„[So] will ich zu Gott bitten, dass er uns gnädig sei und wehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen, Orte und Personen meiden, da man meiner nicht bedarf, auf dass ich mich selbst nicht verwahrlose und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiften und anstecken und ihnen so durch meine Nachlässigkeit Ursache des Todes sein möchte […] Wo aber mein Nächster mein bedarf, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Siehe, das ist ein rechter gottesfürchtiger Glaube, der nicht dummkühn noch frech ist und auch Gott nicht versucht.“ (a.a.O., 364-366)

„Denn wer dem anderen nicht eher helfen und beistehen will, bis er es denn ohne Gefahr und Schaden seines Gutes oder Leibes tun könne, der wird seinem Nächsten nimmermehr helfen, denn es wird sich allezeit so ansehen, als sei es ihm selbst ein Abbruch, Gefahr, Schaden oder Versäumnis.“ (a.a.O., 352)

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„Wer angewachsen ist an Weib, Brüder, Kinder, Schwester, Nachbar, der bleibe, und helfe und tröste in gemeinsamer Gefahr; wir sind jeder einer dem anderen einen Tod schuldig.“ (Hortatio tempore pestis / Ermahnung in Pestzeiten [Predigt 1539], W2 X, 2030)

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 „Ich habe nun drei Pestilenzen ausgestanden, bin auch bei etlichen gewest, die sie gehabt […] ich kam noch dasselbemal heim, und griff meiner Margarethen, die da zur Zeit noch kleine war, um das Maul mit ungewaschenen Händen; aber ich hatte es wahrlich vergessen, sonst hätte ich’s auch nicht getan, denn es wäre Gott versuchet“ (aus den Tischreden; W2 XXII, 695)

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 „Denn auch davon bin ich fest überzeugt, dass ein Priester, dem die Fürsorge befohlen ist, nicht fliehen oder einen Gläubigen an seine Stelle verordnen dürfe.“ (Brief an Martin Seligmann [14.10.1519], W2 XXIa, 189)


 

 

Aktuelles aus dem Presbyterium

Seit Mitte März kann unser Presbyterium nicht mehr zu seinen Sitzungen zusammenkommen. Die für den 29. März geplante Einführung des neuen Presbyteriums musste Corona-bedingt leider erst einmal ausfallen. Wir haben beim Kreissynodalvorstand die Verschiebung der Einführung bis Ende April beantragt und sie auch genehmigt bekommen.

Mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Gemeindebereichen ist eine Arbeitsgruppe gegründet worden, die sich wöchentlich zur Videokonferenz trifft, um die aktuelle Situation in unserer Gemeinde und die unumgänglichen Entscheidungen mit einander abzusprechen: So sind die Konfirmationstermine und zum Teil die Jubelkonfirmationstermine verschoben worden; Absprachen für die Videogottesdienste, Glockenläuten zu den Feiertagen der Karwoche und zu Ostern haben stattgefunden. An unterschiedlichen Stellen sind wir als Kirchengemeinde an den praktischen Nachbarschaftshilfen beteiligt. Alle jeweils aktuellen Bekanntmachungen sind hier auf der Homepage zu finden.

Der Ausbau der dritten KiTa-Gruppe in Tente ist in Arbeit.

Am 10. Mai 2019 hatte das Presbyterium eine Änderung der Gemeindesatzung beschlossen, die den Bereich Kirchenmusik aus dem Ausschuss für Kultur und Öffentlichkeitsarbeit herausnahm und sie dem Ausschuss für Theologie, Gottesdienst und Kirchenmusik zuordnete. Dafür ist nun die Genehmigung seitens des Landeskirchenamtes erfolgt. Mit der Neu-Konstituierung des Presbyteriums werden wir diese Veränderung umsetzen können.

Rückfragen an Pfarrerin Almuth Conrad, Vorsitzende des Presbyteriums, Tel. 2177

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Das CVJM-Freizeitheft 2020 ist da!