Kammerkonzert: Neues Rheinisches Streichquartett

Herzliche Einladung zum Kammerkonzert mit dem Neuen Rheinischen Streichquartett am Sonntag, den 16.06.2019 um 17:00 Uhr in die Stadtkirche.

Programm und Eintrittspreise werden noch bekannt gegeben.

Im Anschluss an das Konzert bittet das Fundraising-Team der Kirchengemeinde zu einem Empfang in das Gemeindehaus Markt zum Plausch mit Künstlern und Besuchern (Getränke gegen Kostenbeitrag als Spende für die Orgelsanierung).

 

Das Neue Rheinische Streichquartett:

Albert Rundel (Violine) studierte bei Rainer Kussmaul an der Musikhochschule Freiburg und bei Stephan Picard an der Musikhochschule Köln. Privatunterricht bei Kolja Blacher. Meisterkurse besuchte er bei Thomas Zehetmair, Gorijan Kosuta, Wolfgang Marschner und Wassili Lobanov. Stipendiat der Karl Klingler Stiftung.Kammermusikunterricht beim Amadeus Quartett und Alban Berg Quartett. Kammermusikkurse bei Walter Levin, Eberhard Feltz, Andras Keller und Franz Beyer. Zeitverträge im Gürzenichorchester Köln, als Stimmführer im Städtischen Orchester Hagen, Mitwirkung im Ensemble Modern, Musikfabrik Nordrhein-Westfalen, Sinfonieorchester Aachen, Beethovenhalleorchester Bonn. Neben solistischen Auftritten (Oper Bonn, Kurzweil-Ensemble, Mainzer Kammerorchester, Kölner Kammerorchester) ist der Schwerpunkt seiner Tätigkeit die Kammermusik unter Berücksichtigung historischer Spielweise. Schauspielstudium bei Prof. Renate Peter (Köln), Sprecherziehung bei Margot Tomek-Ziegler.Engagements: Landesbühne Hannover, Studiobühne Köln. Rezitationen für den Deutschlandfunk und WDR. An der Musikschule des Kölner Domchores arbeitet er seit 1994 als Violindozent sowie als Privatdozent für Violine und Kammermusik. Seit 2011 Dozent für das Sinfonieorchester und das Kammerorchester der Universität zu Köln. Seit 1997 Mitglied im Kölner Kammerorchester, sowie Konzertmeister des Neuen Rheinischen Kammerorchester und Primarius des Neuen Rheinischen Streichquartetts.

Gudrun Höbold (Violine) studierte nach dem Besuch der Spezialschule für Musik Halle Violine an der Hochschule für Musik Leipzig bei Prof. Gerhard Bosse, sowie Kammermusik bei Prof. Roland Baldini. Es folgten Meisterkurse u.a. für historische Aufführungspraxis bei Simon Standage, John Holloway und Prof. Siegfried Pank. Von 1986 bis 2000 war sie Mitglied der Philharmonie Suhl und des Orchesters der Landesbühnen Sachsen in Dresden. Seit 2000 lebt Gudrun Höbold in Köln und spielte seitdem bei so renommierten Orchestern wie z.B. „Musica Antiqua Köln“ unter Leitung von Reinhard Goebel, „La Stagione Frankfurt“, „Capella Coloniensis“ und „Collegium Cartusianum“ Köln. Sie ist Konzertmeisterin des Orchesters „Consortium Musica Sacra Köln“ mit historischen Instrumenten. Gudrun Höbold unterrichtete im In- und Ausland, u.a. in Cheju City, Südkorea. Mit ihren eigenen Ensembles Resonet Köln und Delos Trio Köln konzertiert sie im In- und Ausland. Seit Anfang 2015 hat sie einen Lehrauftrag für Violine an der Musikhochschule Köln, Abteilung Wuppertal.

Chiho Takata (Viola) wurde in Japan geboren. Mit drei Jahren begann sie mit dem ersten Geigenunterricht. Mit 18 Jahren wechselte
sie ihr Instrument und widmete sich der Bratsche. Sie studierte an der Toho School of Music mit einem Stipendium bei Professor
Nobuo Okada. Nach dem Abschluss setzte sie das Studium an der Musikhochschule Köln bei Professor Rainer Moog fort. Kammermusikunterricht erhielt sie bei Professor Tsuyoshi-Tsutsumi, Tokyo Quartett, Professor Harald Schoneweg. 2001 gewann sie den Pitina Musikpreis. 2012 erhieltsie als Mitglied des PacificModern Quartetts den Tokyo Kultur-Förderung Preis und startete mit Konzert Serien in ganz Japan. Seit 2014 ist sie Mitglied des Kölner Kammerorchesters.

Martin Burkhardt (Violincello) studierte bei Claus Kanngiesser an der Kölner Musikhochschule. Seit 1996 beschäftigt er sich intensiv mit der Aufführungspraxis des 18. Jahrhunderts – durch Kurse bei Christophe Coin und Anner Bylsma sowie durch Kammermusikunterricht bei Konrad Junghänel. Martin Burkhardt spielt Cello in allen Variationen: moderne und historische Instrumente (darunter Darmsaiteninstrumente in allen möglichen Größen und Stimmungen, auch 5-Saiter und Arpeggione). Er ist Gründungsmitglied des „Neuen Rheinischen Kammerorchesters“. Historisches Instrumentarium verwendet er u.a. bei „Consortium Musica Sacra Köln“ und „Capella Augustina“. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität zu Köln. Kürzlich erschien seine Gesamteinspielung von Bachs Solosuiten für Violoncello.